Aromaheilkunde

„Das Wesen einer Pflanze verstehen, ihre Botschaft in uns aufzunehmen und ganz in uns hineinzulassen…“

Die Sprache der Natur ist eine Sanfte, erreicht uns aber tief im Innern. Wer sich von ihr berühren lässt, lässt sich ein, auf einen gemeinsamen Weg, Hand in Hand.
Wie erholsam ist der Spaziergang durch einen grünen Wald, wie erheiternd die bunten Blumen nach dem langen Winter, wenn die Natur grünt und blüht, fühlen wir auch in uns den Frühling.

So wie wir die Natur mit allen Sinnen erfahren, können wir auch nur dann das gesamte Wesen einer Pflanze verstehen, wenn wir sie ganzheitlich aus verschiedenen Ebenen betrachten.
Statt nur einen einzelnen Aspekt anzuschauen, wie etwa den Duft, die biologische Pflanzenfamilie, die biochemische Zusammensetzung der Pflanze, als auch die des ätherischen Öls wie in der Aromatherapie, lernen wir die geistige Botschaft einer Pflanze nur über das Fühlen kennen.

Das ätherische Öl einer Pflanze spiegelt die Aussagekraft der Herkunftspflanze in konzentrierter Weise. Dabei steht uns die Information für unsere fünf Sinne nur eine gewisse Zeit zur Verfügung, denn der Duft, wie auch das ätherische Öl ist vergänglich.
Es verdunstet vollständig und hinterlässt nur bei intensiven Farbpigmenten einen Fleck auf dem Untergrund. Die Information dringt jedoch tiefer, sowohl körperlich, als auch auf der Gefühlsebene.

Es gibt Inhaltsstoffe in ätherischen Ölen, die bereits nach
5 Minuten im Blut nachzuweisen sind, und das, obwohl das ätherische Öl „nur“ dem Badewasser zugesetzt war.

In Frankreich, wo die Aromatherapie zuhause ist, sind einige ätherische Öle nur auf Rezept zu bekommen, weil bei unkundiger Anwendung die Folgewirkung gefährlich bis tödlich sein kann.

Zahlreiche Berufsgruppen unter anderem aus dem Bereich Pflege, Kosmetik, Medizin und Heilkunde, nutzen die ganzheitliche, sanfte Wirkung der ätherischen Öle zu Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens.
Weltweit laufen Langzeitstudien zu Forschungszwecken, um die positiven Eigenschaften der Aromaöle für die Gesundheit im Sinne der Medizin zu Nutzen.
So sind bereits Inhaltsstoffe ätherischer Öle in Zusammensetzung mit chemischen Präparaten, sowohl als Medikament, als auch in Kosmetik-, und Wellnessprodukten im Handel.

In dem Wissen, dass ätherische Öle wie Arzneimittel gezielt eingesetzt werden können, gelingt die eigene Anwendung wohl auch mit respektvoller Achtsamkeit.
Auch der Gedanke, dass zur Herstellung von ätherischem Öl viele Pflanzenmengen benötigt werden, gestaltet den Umgang bewusster, dass z.B. ein Tropfen ätherisches Rosenöl aus einem dicken Strauß von 30 Rosen in voller Blüte gewonnen wird.
In anderen Zahlen:
3500-4000 kg frisch von Hand gepflückte Rosenblütenblätter liefern 1 Liter ätherisches Rosenöl.

Wenn Sie selbst die Anwendung ätherischer Öle ausprobieren wollen, beachten Sie bitte folgende Hinweise:

– Kaufen Sie nur bei Händlern Ihres Vertrauens

Ätherische Öle sind hochwertige Pflanzenprodukte und die Kette vom Anbau und Pflege der Pflanze, bis zur Destillation und Händlervermarktung ist ein langer, gesetzlich ungeschützter Weg.
Nur eine gute Qualität bringt den gewünschten Erfolg und schützt vor Allergien und Unverträglichkeiten.

– Informieren Sie sich über die Wirkweise des ätherischen Öls

Jeder Einsatz eines Aromaöls bedingt eine Wirkung. Sie können ganz bestimmte ätherische Öle für eine gewünschten Effekt einsetzen, z.B. stimmungserhellend, konzentrationsfördernd, anregend oder entspannend, krampflösend, aphrodisierend oder schlaffördernd, um nur einige zu nennen.
Oder Sie lassen sich auf einen Duft ein und spüren nach, wie sie sich damit fühlen. Denken Sie an die Botschaft von Parfums!

– Achten Sie auf Bio-Qualität

Bei Zitrusfrüchten, wo das ätherische Öl über das Auspressen der Schale gewonnen wird, gelangen sämtliche Spritzmittel und Pestizide mit ins Öl. Schadstoffe gelangen auch während des Wachstums in den Stoffwechsel der Pflanze und gelangen so auch in das ätherische Öl.
Grundsätzlich sollten alle Produkte, die Sie mit ätherischen Ölen mischen, von sehr guter pflanzlicher Qualität sein, da ätherische Öle im Zellstoffwechsel des Körpers wirken. Also direkt an der materiellen Basis.

– Verwenden Sie nur wenige Tropfen

Ob in der Duftlampe, als Riechtuch, zur Einreibung gemischt mit fetten Basisölen oder in Sahne oder Honig gerührt im Badewasser: weniger ist mehr!
Fruchtige Öle sind etwas leichter, Blüten-, und Wurzel-, Holz-, und Harznoten sind intensiver.
Vor allem von Blütenölen nur einen Tropfen nehmen. In der Mischung sind, je nach Raumgröße, 8 – 10 Tropfen völlig ausreichend.

– Beduften Sie nicht zu oft, nicht zu lange

Kopfschmerz, Müdigkeit und Gereiztheit können die Folge sein, wenn die Duftlampe zu lange, zu oft brennt. Der Geruchsinn alleine reicht nicht zur Beurteilung von Menge und Zeitdauer der Beduftung aus. Das Gehirn gewöhnt sich an den Duft und nimmt dann weniger wahr. Die Inhaltsstoffe sind trotzdem aktiv.

Ich empfehle, einmal täglich bis max. 4-5 Stunden den Raum zu beduften, für einen Impuls auch gerne kürzer. Wählen Sie sich bis zu 3-4 Aromasorten pro Gebrauch aus.

Über die vielfältigen Möglichkeiten, den Körper mittels ätherischer Öle wieder in Balance zu bringen, möchte ich nun die Wirkweise ätherischer Öle im seelischen Bereich tiefer beleuchten.

Die energetische Aromaheilkunde verbindet die Kenntnis der ätherischen Öle mit dem Wissen des menschlichen Energiesystems, einschließlich der Funktion der Chakren und der feinstofflichen Körper.
Jedes ätherische Öl wirkt in einem speziellen Bereich, wodurch Energieflüsse gefördert, eine offene, lebensbejahende Ausrichtung unterstützt wird und damit auch mehr Energie zur Bewältigung von Herausforderungen und Chancen zur Verfügung steht.
Jedes Aromaöl wird in der Frequenz des Wirkbereichs einer Farbe zugeordnet.

Zum Beispiel harmonisiert ätherisches Fenchelöl den Bereich Solarplexus, den Ort der Verarbeitung und Verdauung, der Aufnahme und Assimilation (sich zu Eigen machen).
Dieser Bereich ist sehr empfänglich für Störungen aus der „Außenwelt“. Fühlen wir uns angespannt, verängstigt oder unsicher, spüren wir dies meist durch Unwohlsein im Bauchbereich.
Unsere Mitte zieht sich zusammen, verkrampft sich. Wir stehen nicht mehr in unserer Kraft.

Was macht ätherisches Öl vom süßen Fenchel?

Fenchel gibt uns mit seiner milden Süße das Gefühl von Geborgenheit, von „Zuhause sein“, in Sicherheit ankommen bis willkommen sein.“ In der Sicherheit geborgen kann ich mich für Neues öffnen und mich entspannt zurücklehnen.“
Denken Sie an das Neugeborene, das durch die ihm noch fremde Welt, die neue Nahrung, zu Verkrampfungen neigt.

Fenchel wärmt, ermuntert kopflastige Personen aus „dem Bauch zu entscheiden“, sprich, mehr ihrem Gefühl zu vertrauen und damit letztendlich der eigenen Wahrnehmung.
Sich in sich selbst sicher fühlen, heißt auch, sich selbst zu vertrauen.

Interessant ist auch, welche Düfte bevorzugt oder abgelehnt werden.

In meine therapeutische Arbeit lasse ich die Wirkung ätherischer Öle vielseitig mit einfließen.
Sei es durch Riechen und Fühlen, Einreibungen, hier werden ätherische Öl mit fettem pflanzlichen Basisöl z.B. süßem Mandelöl gemischt und mit sanften Streichungen auf die Haut aufgetragen.
Sowie auch in Massageölmischungen zur Ganzkörper-, oder Teilmassage verbunden mit dem Einsatz von Duftessenzen, als auch in Verbindung mit Farbe und Edelsteinessenzen, wie Aura-Soma.

Gerne stehe ich Ihnen für ein persönliches Gespräch zur Verfügung, vielleicht wollen Sie sich auch erst einmal telefonisch erkundigen.
Rufen Sie doch einfach an und wir führen ein unverbindliches Gespräch und vielleicht finden Sie dadurch besser zu einer Entscheidung.
Telefon: 0251 / 97 42 1005