So sehe ich meine Arbeit

So wie wir uns selbst betrachten, sehen wir auch andere Menschen.

Durch die Änderung des Blickwinkels, ergibt sich auch die Möglichkeit, einen Menschen neu zu betrachten und lernen auch andere, nicht weniger wichtige Aspekte mit einzubeziehen. Das heißt, ich betrachte den Menschen von vielen Ebenen, um ein Bild von ihm zu erhalten. Je unvoreingenommener ich das tun kann, umso mehr kann ich vom Anderen sehen und wahrnehmen.
Konzentriere ich mich nur auf den Körper und dessen Symptome, erhalte ich ein Krankheitsbild. Integriere ich die persönliche Sichtweise des Betreffenden mit ein, erfahre ich, wie er mit der Erkrankung und mit den Konfrontationen des Lebens umgeht. Erzählt er mir weiterhin aus seinem Leben, erfahre ich, wie diese Sichtweise ihn geprägt hat und ob er zufrieden mit seinem Leben ist. So erhalte ich ein vollständigeres, ich möchte sagen ganzheitliches Bild von diesem Menschen, der durch alles, was, und wie er es erlebt hat, genau so ist, wie er ist.

Die emotionale und mentale Ebene des Menschen spielt in unserem täglichen Erleben eine überaus große Rolle. Sie steuern unsere Gefühle, unser Denken und damit auch unser ganzes Verhalten. So wie wir uns selbst als Mensch verstehen und wahrnehmen, bringen wir in unserem Leben deutlich zum Ausdruck. Dass der Mensch sich dessen im Allgemeinen nicht bewusst ist, ändert nichts daran.

Sich dessen bewusst zu werden und genau das zu leben, wie Sie möchten, ist die große Herausforderung, die sich irgendwann für Jeden von uns stellt. Sich als ganzheitliches Wesen mit individuellem Strickmuster von Gedanken, Erfahrungen und Gefühlen zu begreifen, ist der erste Schritt, die die Frage anschließt: „Wer bin ich wirklich und was macht mich glücklich?“

Diese Frage können Sie sich nur selber beantworten, indem Sie lernen, sich ganz auf Sie selber einzulassen.
Es ist ein Weg über das Gefühl, denn nur hier erfahren Sie die „wahren“ Antworten. Der Verstand hält viele Lösungen bereit, die scheinbar gut sind, aber entscheiden Sie mit dem Verstand, was Sie mögen und wen Sie lieben?

Der Weg in das Gefühl ist eine Reise zu sich selbst.

Indem ich mir selbst bewusst wurde, wer ich bin und was ich im Leben will, bin ich Schöpfer in meinem Tun und gestalte mein Leben. Ich übernehme Verantwortung, für das, was ich tue, und was mir begegnet.
Im Wissen, dass nichts einfach nur so geschieht, ist alles kostbar und wertvoll, wenn das Herz dazu ja sagt und nichts abgewertet wird. Das ist nicht einfach, aber eine gute Position, um die Dinge neutral zu betrachten und auch sich selber. Das „Bewerten wollen“ dient dem Ego, das sich gut fühlen oder bestätigt sehen will.

Das Leben gibt viele Hinweise, wohin wir uns bewegen, wohin wir noch mal schauen sollen, um uns weiter entwickeln zu können. Die Chancen zu sehen und auch zu nutzen, ist die Herausforderung, die uns wachsen lässt.

Ein glückliches und wie ich meine, erfülltes Leben, ist geprägt von eigenständigem Tun, von Herausforderung und Wachstum, Veränderung und Vertrauen in das Leben selbst.

Leben ist für mich eine Form von Existenz, in der Lebenskraft vorhanden sein muss. Diese Lebenskraft drückt sich so unvorstellbar vielfältig aus, dass es unser Verstand nicht erfassen kann. Die Vorstellung, die Lebenskraft erhalten wir nur durch Essen und Trinken, ist für mich zu klein. Sie reduziert wirklich den Menschen nur auf den Körper. Dabei ist der Körper der perfekte Ausdruck von unserem „Innern“, also dem Wesentlichen von uns, und dient uns dabei, mit einer präzisen und vollkommenen Eigendynamik, unser Leben zu gestalten.

Wecken Sie in sich die Lebenskraft! Man spricht auch von den Lebensgeistern…!
Wecken Sie in Sich die Begeisterung in Ihrem Leben!

Denn „be-geistert“ sind wir und werden wir auch begleitet.